Ab hier laufen wir zunaechst ueber ein flaches Geroellfeld, bis wir tatsaechlich am Eis der Gletscherzunge stehen. Nirgendwo sonst gibt es Gletscher, die so nah am Meer liegen - nur knapp zehn Kilometer trennen Strand von Gletscher. Wir schnallen unsere Spikes unter die Wanderstiefel, denn es geht endlich auf dem Eis weiter. Ueberall stehen Helfer mit Eispickel und schlagen Treppen fuer den steilen Aufstieg. Der Gletscher veraendert sich taeglich, sodass auch die Routen, die die Gruppen nehmen, sich taeglich aendern. Drei Stunden Aufstieg stehen uns bevor. Schritt fuer Schritt geht es hoeher und es wird immer steiler. Unser Guide geht voraus, schaut sich den Weg genau an und schlaegt hin und wieder ueberhaengendes Eis ab. Wir krabbeln hinter unserem Guide durch Gletscherspalten und ueber Eisbruecken. Oben ist das Eis teilweise glasklar und schimmert blaeulich. Die Sonne ist inzwischen auch ganz rausgekommen und alles glitzert und schimmert. Wir machen eine Pause, essen, machen in aller Ruhe einige Fotos und machen uns schliesslich auf den langen Abstieg. Die Tour geht ganz schoen in die Beine, aber es war ein echt schoener Tag, vor allem die zwei Stunden im blauen Eis.
Den heutigen Tag verbringe ich am Franz Josef Gletscher. Ich laufe vom Dorf bis zur Gletscherzunge. Auch wieder sehr schoen, aber es bleibt bei der kurzen gemuetlichen Wanderung. Alleine darf man nicht auf's Eis.
Von Bild zu Bild strahlst du mehr :) Ich freu mich für dich!
AntwortenLöschenBin schon gespannt auf die nächsten Bilder!
Ganz liebe Grüße aus dem nebligen Offenburg,
Eva